Der Konfi 3/8 im schnellen Überblick

Konfi 3

Die Einladung bzw. Anmeldung zum "Konfi 3" erfolgt über einen Elternabend zu Beginn des 3. Schuljahres.
Dort erklären wir den Ablauf des "Konfi 3".
Nach einigen Treffen zwischen den Herbst- und den Osterferien dürfen die Kinder sich nach Ostern aussuchen, ob sie für 6-8 Wochen am Kinderchor teilnehmen oder eine Pfadfindergruppe des CVJM besuchen wollen.
Kurz vor den Sommerferien findet noch ein Abschlusswochenende (auf dem Kirchberghof bei Warburg) unter Mithilfe etlicher Eltern statt.
Dann folgt nur noch ein schöner Abschlussgottesdienst kurz vor oder nach den Sommerferien und der erste Teil des Konfi 3/8 ist beendet.

Konfi 8

Für die Teilnahme an der Konfirmandenzeit werden jeweils im Herbst alle Mädchen und Jungen angeschrieben, die zwischen dem 01.07. des Vorjahres und dem 30.06. 12 Jahre alt geworden sind bzw. die gerade das 7. Schuljahr besuchen, und zu Informationsabenden mit ihren Eltern herzlich in die Friedens- oder Versöhnungskirche - je nach Zugehörigkeit zu einem Bezirk - eingeladen.

Wer nicht am Konfi 3 teilnehmen konnte, besucht im Frühjahr einige Nachholkurse.

Kurz vor den Sommerferien (in der 7. Klasse) dann beginnt der zweite Teil des Konfi 3/8 mit einem Start-Samstag zum Kennenlernen im Evangelischen Jugendhaus.

 

Jedes Jahr in den Herbstferien (meist Oktober) ist das CVJM-Haus Waterdelle auf Borkum wieder das Ziel mit einer Gruppe von 80-90 Jugendlichen und Betreuungsteam.


Die Jugendlichen erleben dort Gemeinschaft und den christlichen Glauben und natürlich viel Spaß und Action auf einer tollen Insel - all dies gemeinsam mit dem Pfarrteam, sowie den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Evangelischen Jugendhaus. Zusätzlich fahren auch die Abendmahlshelferinnen und -helfer und das Team des Jugendgottesdienstes ProJ mit nach Borkum.

Konfirmation nur der Kohle wegen?

„Ich geh‘ nur zum Konfirmandenunterricht, damit ich am Ende die Geschenke und das Geld kriege.“, sagen manche Jugendliche inzwischen ganz offen. Der Pfarrer resigniert, die Großeltern sind geschockt, andere winken ab und haben’s ja schon immer gewusst.

Konfirmation nur der Kohle wegen – man darf vermuten, dass die Wahrheit wie immer etwas vielschichtiger ist. Viele Jugendliche sind nämlich durchaus interessiert an Glauben und Religion. Doch sie finden wie die meisten Erwachsenen nur schwer Worte, ihre Überzeugungen und Glaubenssätze angemessen auszudrücken. Sofern Sie konfirmiert sind, machen Sie mal den Test und fragen sich: Warum genau habe ich mich damals konfirmieren lassen? Man muss schon eine Weile nachdenken, bevor man eine plausible Antwort formulieren kann. Offen über den eigenen Glauben oder Un-Glauben zu sprechen, haben wir eigentlich schon fast verlernt.

Im Konfirmandenunterricht lernen die „Konfis“ die Grundzüge des christlichen Glaubens kennen, prüfen für sich, ob sie der Kirche angehören wollen. Mit der Konfirmation sagen die Konfirmanden und Konfirmandinnen ja zu ihrer Taufe. Die Kirche überträgt den Jugendlichen alle Rechte, die jedes Kirchenmitglied hat und die Gemeinde verspricht, sich für die Interessen der Jugendlichen einzusetzen. Im feierlichen Gottesdienst bittet die Gemeinde, dass Gott auch in schweren Zeiten des Erwachsenwerdens und den Stürmen des Lebens bei den Jugendlichen ist