Seit 2008 wollen wir jedes Jahr den Advent lebendig werden lassen und den "Lebendigen Adventskalender" starten

Im Jahr 2018 dann schon im 11. Jahr!

Vom 1. bis zum 23. Dezember – Montag bis Samstag (Nicht am Sonntag) um 18:30 Uhr - soll eine Tür/ein Fenster unseres „Lebendigen Adventskalender“ geöffnet werden. An wechselnden Orten im gesamten Stadtgebiet treffen sich dann Menschen draußen vor dem jeweiigen Adventsfenster, um miteinander zu singen, eine Geschichte oder ein Gedicht zu hören, etwas Heißes zu trinken und zu klönen. Nach etwa einer halben Stunde geht man wieder auseinander. Extra anmelden muss man sich nicht – nur kommen! Am besten ist es, wenn Sie dann einen Becher, Taschenlampe oder Kerze mitbringen.

Was müssen Sie als Gastgeber tun?

Sie können schon vor dem 1. Dezember ein Fenster adventlich schmücken und , am besten Ihr gewähltes Datum anzeigen: Dann können wir uns dort am verabredeten Tag um 18:30 Uhr wie vorstehend beschrieben treffen.

Zur weiteren Abstimmung fand am Dienstag, dem 22. November 2016 um 19:00 Uhr in der Friedenskriche mit den Gastgebern ein Informationsabend statt.

Jubiläum im Jahr 2017

Rückschau auf 2016

So war's im Jahre 2014

Auf Besuch beim Nächsten

Im Dezember beginnt wieder die Zeit, wo sich hunderte Menschen unserer Stadt auf den Weg machen, um sich gegenseitig zu besuchen. Beim „lebendigen Advent“ kommen sogar ganz fremde Leute: Nachbarn und Fremde treffen sich, feiern miteinander, lesen und hören adventliche Geschichten, singen miteinander, in kleinerer oder größerer Runde. Wo kann man heute so etwas noch erleben?

Die Weihnachtszeit ist überhaupt so eine Zeit der Besuche. Ich wünsche mir immer, dass alle meine Kinder und meine Enkelin zu Besuch kommen, aber ich weiß natürlich, dass das nicht jedes Mal gelingen kann, auch sie sind eingespannt in ihr Lebensumfeld, aber wenn es dann gelingt: welche Freude!

Seit bald 30 Jahren bin ich nun Pastor oder Pfarrer, in dieser Zeit hat sich vieles in unserer Kirche geändert. Verwaltung und Bürokratie nehmen zu, ganz deutlich dann, wenn wir z.B. regelmäßige Freizeiten anbieten oder Kindergärten erweitern. Wir müssen heute viel intensiver als früher darüber wachen, dass unsere Kirchengemeinde auch künftig mit ihren Finanzen klar kommt. Dafür müssen viele banalen Dinge erledigt werden und leider nehmen sie viel Raum ein, so dass normale Geburtstagsbesuche für uns Pfarrer immer schwieriger werden. Daher möchte ich all denen einen großen Dank sagen, die uns bei unseren Besuchen unterstützen!

Diese Sätze erzählen uns, was die frühe Kirche unter christlicher Nächstenliebe verstanden hat. Auffällig ist hier der Abschnitt „ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht“. Es ist davon auszugehen, dass das indirekt etwas über die Christenverfolgung der ersten Gemeinden berichtet, deren Glieder sich öfter mal wegen ihres neuen Glaubens im Gefängnis wiedergefunden haben, wie z.B. auch der Apostel Paulus. Aber es erzählt mir heute: egal, wie Dein Nächster mit seinem eigenen Leben zurechtkommt oder nicht: lass ihn nicht fallen!

Das gilt nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern jeden Tag und jede Stunde. Und möge GOTT Dich behüten auf Deinen Wegen auch wieder in dem Neuen Jahr.
Dein/Ihr Pfarrer Reinhard E. Bogdan

10 Jahre „Lebendiger Adventskalender“

„Herzlich willkommen bei uns“ - das sagen seit 2008 unterschiedliche Familien, Einzelpersonen und Institutionen während der Adventszeit und laden uns zu einem schönen Adventsabend ein.

Im Dezember 2008 riefen wir den LEBENDIGEN ADVENTSKALENDER "ins Leben"

Ein Foto vom ersten Abend - am 1.12.2008 mit Pfarrer Bogdan

Hier ein Schnappschuss aus dem Jahr 2011

Und hier ein Foto aus dem Jahre 2014